Akzeptanz der Unternehmergesellschaft
Da das Gesetz zur Gründung einer Unternehmergesellschaft gerade erst kurz existiert, können noch keine genauen Prognosen zur Akzeptanz der Unternehmergesellschaft gestellt werden
Das Problem der Mini GmbH wird auch in Zukunft das geringe Eigenkapital sein, mit dem eine Mini GmbH an den Start gehen kann.
Ursprünglich war vorgesehen auch das Stammkapital der GmbH auf mindestens 10.000 Euro abzusenken, davon wurde dann aber doch Abstand genommen, um die Anerkennung der GmbH in der Geschäftswelt nicht zu gefährden. Fakt ist, dass Banken an ein Unternehmen, dass nur 1 Euro Stammkapital nachweist, keine Kredite gegen zusätzliche Sicherheiten herauslegen wird.
So werden die Gesellschafter der Mini GmbH nicht umhin kommen, ähnlich wie die Gesellschafter einer GbR oder wie Einzelgewerbetreibende mit ihrem privaten Vermögen für die GmbH in die Haftung zu gehen.
Gerade die Banken haben in Bezug auf Neugründungen – egal welche Rechtsform – immer Bedenken und sind bei der Kreditvergabe sehr zurückhaltend. Eine Mini GmbH mit sehr geringem Stammkapital wird es also diesbezüglich schwer haben.
Ähnliche Probleme hatten die Unternehmen, die sich bisher aufgrund fehlenden Eigenkapitals als englische Limited gegründet haben. Die Akzeptanz dieser Unternehmen bei den Banken war eher mäßig – im Gegenteil viele Banken lehnten aufgrund des ausländischen Firmensitzes Geschäfte mit einer Limited einfach ab.
Wenn die Unternehmergesellschaft ihre Rücklagen in Form von 25.000 Euro erreicht hat und es keinen Haftungsbeschränkungszusatz mehr gibt, wird die GmbH so anerkannt sein, wie es die Rechtsform der GmbH im Allgemeinen in Deutschland ist.








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