Die Steuern

Die Besteuerung der UG & Co. KG

Ertragsteuern

Zur Ermittlung des Gewinns muss eine Bilanz erstellt werden, die den Anforderungen des HGB (Handelsgesetzbuch) und des EStG (Einkommensteuergesetz) genügt.

Die UG & Co. KG versteuert dabei ihre Gewinne nicht selbst. Vielmehr wird der Gewinn entsprechend der Anteile auf die Gesellschafter verteilt, welche die Gewinne dann in ihrer privaten Einkommensteuer erklären. Die UG (haftungsbeschränkt) erklärt ihre Gewinne, die z.B. durch eine Haftungsvergütung erzielt werden, per Körperschaftsteuererklärung.

Zur Ermittlung der Steuern wird also das Einkommensteuerrecht zugrunde gelegt. Bei der UG (haftungsbeschränkt) wird zudem das Körperschaftsteuergesetz berücksichtigt.

Außerdem muss eine Gewerbesteuererklärung angefertigt werden. Die Gewerbesteuer fällt für die KG selbst an.

Da sowohl die Aufstellung einer Bilanz als auch die Erstellung von Steuererklärungen sehr umfangreich und kompliziert sein kann, empfehlen wir die Hinzuziehung von Fachpersonal, zum Beispiel einem Steuerberater.

Tipp

Eine ausführliche Ausfüllanleitung für die Erteilung einer Steuernummer nebst Muster einer Eröffnungsbilanz erhalten Sie von uns automatisch bei der Bestellung einer UG oder UG & Co. KG. Sie können aber auch nur die Ausfüllanleitung nebst Eröffnungsbilanz herunterladen.

Privatentnahmen, -einlagen

Privatentnahmen und –einlagen sind jederzeit möglich, da es sich bei der UG & Co. KG um eine Personengesellschaft handelt. Diese ändern aber den zu versteuernden Gewinn nicht und werden bei der Ermittlung der Einkommensteuerlast den Gesellschaftern zugerechnet, die die Entnahmen bzw. Einlagen getätigt haben.

Im vorstehenden Text wird die „UG (haftungsbeschränkt)“ bzw. „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ teilweise auch nur mit „UG“ oder „Unternehmergesellschaft“ abgekürzt. Hierbei handelt es sich aber immer um die UG (haftungsbeschränkt) gemäß § 5a GmbH-Gesetz.

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